Dr. Hans Göttler liest den Gymnasiasten vor (PNP vom 09.02.2019) von Dr. Arno Scherling

In diesem Jahr durfte das Wilhelm-Diess-Gymnasium beim bundesweiten Vorlesetag ein altbekanntes Gesicht begrüßen: Dr. Hans Göttler brachte allen Schülern der 5. Klassen den Namensgeber der Schule und dessen Erzählungen auf lustige Art und Weise näher. So sorgte bereits die Biografie von Wilhelm Diess für überraschte Gesichter, als der Vorleser davon berichtete, dass der junge Diess aus seiner Schule in Passau geflohen war und im Winter zu Fuß nach Höhenstadt marschierte. Über diese Begebenheit erzählt die Geschichte „Heimweh“, die in dem 1936/37 erschienenen Büchlein „Stegreifgeschichten“ verewigt wurde.

Im Anschluss daran las Dr. Göttler „Es brennt“ vor, bei der der junge Diess und sein Freund versuchten, das Hab und Gut aus dem lichterloh in Flammen stehenden Haus zweier alten Frauen zu retten. Dabei passierten einige lustig und seltsam anmutende Begebenheiten. Die Mädchen und Buben mussten oft sehr herzlich lachen und hatten am Ende noch viele Fragen an Dr. Göttler. Wieder war es ein rundum gelungener Vorlesevormittag, bei dem alle Beteiligten viel Spaß hatten.

Die Vorleseaktion am Wilhelm-Diess-Gymnasium wird nun seit über zehn Jahren so gestaltet, dass das gemeinsame Erleben im Vordergrund steht. So werden verschiedene Berufsgruppen eingeladen, die den Kindern der Unterstufe aus altersgerechten Büchern vorlesen. Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame, seit 2004 bestehende Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Das Konzept ist dabei ein ganz einfaches: Schnapp dir eine Geschichte und lies vor. Der Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt; jede Schule oder anderweitige Institution kann hier eigene Ideen verfolgen. Das Ziel ist aber das gleiche und ein ganz wichtiges: Wecke Freude und Begeisterung für Lesen und Vorlesen.

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aktualisiert: 03.04.2019