Friedrich Hirschl liest am Gymnasium (PNP vom 19.12.2012) von Dr. Arno Scherling

Ein kleiner Zettel aus dem Seitenfach des Geldbeutels, zwei Bleistiftstummel und offene Augen – mehr braucht der Dichter Friedrich Hirschl nicht, um seine Gedichte zu schreiben. Er arbeite meist beim Spazierengehen, verriet er den Schülern des Q12-Jahrgangs am Wilhelm-Diess-Gymnasium. Für sie trug der Passauer sowohl Werke aus seiner frühesten Schaffensperiode um 1987 als auch ausgewählte Texte seines neuesten, 2012 erschienenen Bandes "Flussliebe" vor. Hirschls großes Thema, der Natur ein Stück ihres Zaubers zurückzugeben, schien die Schüler zu packen. Besonders interessierte sie, wie die Idee zu einem Gedicht entsteht und warum Hirschl fast nur so genannte Miniaturgedichte verfasst. Die Antwort des Künstlers ist einfach, wie sein gesamtes neueres Werk: "Mehr braucht es eigentlich nicht."

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aktualisiert: 30.10.2016