Staatliches Gütesiegel fürs WDG (PNP vom 16.10.2019) von Dr. Arno Scherling


Bild: Unter den Augen der Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Anna Stolz, des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern, Anselm Räde, sowie zahlreicher Ehrengäste konnten die Vertreter des Wilhelm-Diess-Gymnasiums mit großer Freude die Auszeichnung entgegen nehmen. Im Bild (v.l.) Schulleiter Martin Thalhammer, Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, Studienrätin Manuela Pilzweger, Oberstudienrätin Kristina Kirschner, Josef Schelchshorn, Vorsitzender Schulewirtschaft Bayern, und Ministerialbeauftragter Anselm Räde. — Foto: Fabian Stoffers

„Die Berufswahl ist eine ganz wichtige Weichenstellung“, sagte Kultusstaatssekretärin Anna Stolz anlässlich der Verleihung des Berufswahlsiegels der Bundesarbeitsgemeinschaft „Schulewirtschaft Bayern“ im Bayerischen Kultusministerium. Zum zweiten Mal ging dieses Gütesiegel an das Pockinger Wilhelm-Diess-Gymnasium (WDG), wo die Berufswahlorientierung seit Jahren einen sehr hohen Stellenwert genießt.

Als absolut überdurchschnittlich gewertet wurden u.a. die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, gut organisierte Praktika und Projektseminare und vor allem die Studien- und Berufsmesse „horizont“, die am Gymnasium selbst veranstaltet wird. „Die Schulen, die sich besonders hervortun, sollen auch eine Vorbildfunktion für andere Schulen haben“, sagte die Staatssekretärin.
Erstmals vor drei Jahren wurde das WDG deshalb dem Berufswahlsiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft „Schulewirtschaft Bayern“ausgezeichnet. Drei Jahre ist das Siegel gültig, dann muss sich die Schule erneut bewerben, um es zu erhalten. Problemlos wurde das Pockinger Gymnasium erneut mit dem Siegel prämiert.

In der Verleihungsurkunde wird betont, dass sich das Gymnasium „in besonderem Maß um das Thema Berufswahl über den normalen Lehrplan hinaus kümmert“. In der Laudatio wurde ausgeführt, dass sich das gesamte Kollegium dem hohen Stellenwert der Studien- und Berufsorientierung sehr bewusst ist und dieses Thema immer wieder in den Unterricht einbaut. Zudem zeichne sich die Schule durch ein hohes Maß an Engagement und der Bereitschaft aus, eigene Prozesse zu hinterfragen und nach Optimierungen zu suchen.

Schulleiter Martin Thalhammer fasst dieses außerordentliche Bemühen zusammen: „Unsere Schule lebt Berufsorientierung nach dem Motto ,Anreize schaffen, viel anbieten‘ und dann müssen die Schüler selber etwas daraus machen.“ Das Gymnasium plant schon die nächsten Schritte. Auf Initiative von Fachlehrerin Kristina Kirschner, der Koordinatorin für die berufliche Orientierung am WDG, wurde mit der Handwerkskammer Passau ein Kooperationsvertrag geschlossen. Damit werden im kommenden Schuljahr für Schüler der neunten Jahrgangsstufe eine zweitägige Potenzialanalyse und zwei einwöchige Praktika an der Handwerkskammer ermöglicht.


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aktualisiert: 03.04.2019