Mit „Vision-Ing-21“ ins Weltall (PNP vom 01.03.2019) von Julia Berner


Bild: Im Nachbau des „Columbus-Moduls", des wissenschaftlichen Labors der Raumstation ISS, durften sich (von links, Katharina Ortner, Sebastian Lew, Jonas Kollmeier, Tobias Fischer, Jonas Roidner bei ihrem Besuch des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrtechnik in Weilheim umsehen.

Einmal in der Kommando-Zentrale der ESA stehen, sich im Nachbau des wissenschaftlichen Labors der ISS umsehen und einen Experten mit Fragen zum Thema „Luft- und Raumfahrt“ löchern – das ist der Wunsch von vielen kleinen und großen Weltraum-Fans. Für fünf Schüler des Wilhelm-Diess-Gymnasiums (WDG) Pocking ging dieser nun in Erfüllung: Sie gewannen einen Tag im „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrtechnik“.

Diesen Preis erhielten Katharina Ortner, Jonas Roidner, Tobias Fischer, Sebastian Lew und Jonas Kollmeier, weil sie beim Ingenieurswettbewerb „Vision-Ing-21“ in ihrer Altersgruppe mit sieben Konkurrenten den 2. Platz belegten. Die Jugendlichen sind beim Wettbewerb mit einem selbst entwickelten, autonom fahrenden und durch alternative Energien betriebenen Wasserfahrzeug angetreten. Sie räumten zudem einen Sonderpreis für die beste Präsentation – dazu gehört auch eine 20-seitige Beschreibung ihrer Erfindung – ab. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro wurde vom „Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik“ (VDE) gesponsert. Bei ihrem Ausflug ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrtechnik im oberbayerischen Weilheim wurden sie von Physik-Lehrer Georg Scholler begleitet. Dort durften sie wissenschaftliche Geräte ausprobieren und eigene Untersuchungen damit durchführen. So testeten sie beispielsweise die Laser des Zentrums oder versuchten ein bestimmtes Gelände mit einem speziellen Kartographie-Programm zu erfassen.

Danach durften die jungen Tüftler die Kommandozentrale, von der aus die Astronauten der ESA überwacht werden, besichtigen und sich im Nachbau des wissenschaftlichen Labors der Raumstation ISS, dem „Columbus Modul“ umsehen. Richtig gelohnt hat sich die Teilnahme am Wettbewerb, da waren sind sich die begeisterten Jugendlichen und ihr Betreuer Georg Scholler einig.


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aktualisiert: 30.10.2016