Amsterdamfahrt der Q11

Dass es in der Hauptstadt der Niederlande nicht nur Tulpen zu bestaunen gibt, haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q11 bzw. K12 im Sommer 2010 mit Sicherheit gelernt. Zusammen mit den begleitenden Lehrkräften Regina Scheuer, Edgar Brückl und Markus Peter erkundeten sie fünf Tage lang Amsterdam sowie die nähere Umgebung.

Langeweile kam dabei zu keinem Zeitpunkt auf, schließlich war ein reichhaltiges Programm geboten: Schon auf der Hinfahrt sorgte ein ausgiebiger Halt am Kölner Dom für durchaus staunende Gesichter, denn die Kathedrale zählt mit ihren 157,38 Metern Höhe zu den gewaltigsten Kirchen der Welt. Die Größe des Bauwerks und die damit verbundene Winzigkeit des Betrachters machten das Konzept der gotischen Baumeister nur zu deutlich spürbar.

Amsterdam selbst wiederum ist mit ganz anderen Attributen zu beschreiben, wie unsere Schüler schnell merkten: Gemütlich, überschaubar, erfüllt von wahrem Lebensgefühl und doch auf immer wieder neue Weise interessant. Neben dem Kulturprogramm, das uns unter anderem ins Reichsmuseum und auf die Spuren alter niederländischer Meister wie van Gogh führte, hielten sich die jungen Damen und Herren gerne an den Grachtengürteln auf, die vor einer traumhaften Kulisse alter Bürgerhäuser mächtig Eindruck machten. Aber auch problematische historische Themen durften nicht fehlen, wie der Besuch des berühmten Anne-Frank-Hauses beweist.

Einen guten geografischen Überblick bot darüber hinaus ein ganztägiger Ausflug zum IJsselmeer. Dieses ist Teil eines groß angelegten Landgewinnungsprojekts, in dessen Rahmen riesige Wasserflächen trockengelegt werden. Der lange Abschlussdeich, von welchem man zudem einen sehr guten Ausblick auf zwei Meere hat, durfte daher als Station nicht fehlen. Da auch das Wetter mitspielte, gab es sogar noch Gelegenheit, die müden Glieder im kühlen Nass ein wenig zu erfrischen. So vergingen die Tage zwischen weiteren Exkursionszielen wie dem Naturkunde- und Tropenmuseum oder dem Besuch einer original holländischen Käserei.

Am Ende des Aufenthalts konnte man schließlich relativ zufriedene Reiseteilnehmer sehen, die sich auf dem schwimmenden Amsterdamer Blumenmarkt nur eine Frage stellten: „Was um alles in der Welt soll ich mitbringen?“ Es sind am Ende dann doch Tulpenzwiebeln geworden….

Markus Peter

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aktualisiert: 02.11.2016